Erstellen von Pressespiegeln

Erstellen von Pressespiegeln

Ein Pressespiegel ist eine Zusammenstellung von Artikeln, die zuvor in Presseprodukten bzw. deren Onlineausgaben veröffentlicht wurden. Er wird in Betrieben, Behörden, Verbänden oder Vereinen verbreitet und dient der Information von Mitarbeitern oder Mitgliedern.

Die Herstellung von Pressespiegeln unterliegt bei Papierpressespiegeln in jedem Fall, bei elektronischen Pressespiegeln unter gewissen Voraussetzungen § 49 UrhG.

Pressespiegel im Sinne des § 49 UrhG sind vergütungspflichtig. Der Anspruch kann nur durch eine Verwertungsgesellschaft geltend gemacht werden. Pressespiegel können nur aus Artikeln, Kommentaren und Abbildungen bestehen, die

  • politische
  • wirtschaftliche oder
  • religiöse

Tagesfragen betreffen. Wissenschaftliche oder rein technische bzw. kulturelle Artikel können damit nicht über § 49 UrhG abgerechnet werden.

Papierpressespiegel

Pressespiegel können in Papierform erstellt und verbreitet werden. Auch elektronisch erzeugte, aber zentral zur Verbreitung ausgedruckte Pressespiegel gelten als „Papierpressespiegel“.

Nach geltendem Recht liegt ein Papierpressespiegel vor, wenn Presseartikel innerhalb von Betrieben, Behörden, Verbänden und Vereinen für deren Mitarbeiter bzw. Mitglieder zu nichtkommerziellen Zwecken und in einer Auflage von mehr als sieben Stück kopiert oder nachgedruckt werden. Auch wenn die Artikel nicht täglich, sondern z.B. wöchentlich, monatlich oder unregelmäßig kopiert werden, wird ein Pressespiegel gemäß § 49 UrhG erstellt und genutzt. Mehr…

 

 

 

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